Du kennst es sicher selbst: „Ab morgen gehe ich zum Sport, gehe früher ins Bett, lebe insgesamt gesünder, räume den Kleiderschrank auf, oder, oder, oder…“ schwupps, meldet sich Dein innerer Schweinehund.

Solche Vorhaben oder Aufgaben werden so lange aufgeschoben, bis die Folgen deutlich sichtbar werden oder die Deadline immer näher rückt.

Doch warum gibt es Menschen, die sogar gerne zum Sport gehen, jeden Tag früh schlafen gehen oder ihr Aufgaben schnell erledigt bekommen? Ganz einfach: Diese Menschen haben ihren inneren Schweinehund im Griff. Doch was bedeutet überhaupt „seinen inneren Schweinehund im Griff zu haben“ und warum hält dieser uns von Vorhaben und Aufgaben ab?

Heute möchte ich Dir zeigen, warum es wichtig ist, auch mal aus der Komfortzone auszubrechen. Ich verrate Dir auch das Geheimnis der Menschen, die ihren inneren Schweinehund unter Kontrolle haben, und wie sie Gewohnheiten effektiv verändern.

Dein innerer Schweinehund

Was ist Dein innerer Schweinehund?

Dein innerer Schweinehund tritt als Widerstand gegenüber unangenehmen Aufgaben oder Tätigkeiten in Erscheinung. Es ist die Herausforderung, eine gewohnte Situation zu verändern. Ein Beispiel hierfür ist, wenn man eine Sportroutine entwickeln möchte. Dabei tritt man quasi aus der Komfortzone aus, weil man erst eine neue Routine entwickeln muss – und das passt dem inneren Schweinehund gar nicht. Die Komfortzone ist nämlich bequem und gibt uns Sicherheit. Der innere Schweinehund bremst uns also und hindert uns daran, uns zu verändern und weiterzuentwickeln.

Routinierte Verhaltensweisen müssen natürlich nicht zwangsläufig schlecht sein, denn viele Automatismen helfen Dir dabei, über bestimmte Dinge nicht mehr nachzudenken und schneller zu handeln, zum Beispiel beim Auto und Fahrrad fahren oder Händewaschen. Das vereinfacht den Alltag natürlich unheimlich.

Routinen sind demnach bis zu dem Zeitpunkt in Ordnung, wo wir sie beibehalten wollen. Doch dann gibt es die Routinen, die wir verändern möchten, aber nicht können – eben, weil wir „zu faul“ sind. Wenn wir etwas verändern wollen, reicht es nicht, diese Routine einfach zu verändern oder es sich vorzunehmen. Es reicht also nicht zu sagen: „Ich werde jetzt mehr Sport machen.“

Die einzige Möglichkeit, den inneren Schweinehund zu überzeugen, und das ist mit einem Wort zu erklären: Motivation!

Veränderung durch Motivation

Dein innerer Schweinehund braucht Action, um sich zu bewegen. Er braucht ein Abenteuer und Motivation. Wenn wir zum Beispiel eine Sportroutine entwickeln, brauchen wir einen Anreiz, um wirklich damit zu starten. Zum Beispiel kannst Du:

  • neue Sportklamotten kaufen
  • gemeinsam Sport mit einer Freundin oder einem Freund machen
  • Dich nach dem Sport belohnen

Motivation durch „Schmerz“

Motivation können wir auch erreichen, wenn wir uns gedrängt fühlen und die negativen Konsequenzen vor Augen haben. Vielleicht kennst Du es selbst: Wenn die Deadline einer Aufgabe so nahekommt, dass wir handeln müssen, können wir die Aufgabe oder das Vorhaben plötzlich umsetzen.

In diesem Moment spüren wir den Schmerz, indem wir uns die möglichen Folgen vorstellen, wenn wir die Aufgabe nicht machen. Das heißt wir Handeln, weil wir uns gezwungen fühlen.

Auch kann das Aufschieben von Aufgaben zu einer Belastung werden. Denn je mehr Aufgaben auf die lange Bank geschoben werden, desto belastender und stressiger ist die Situationen für einen selbst. Es führt letztendlich dazu, dass Ziele nicht oder nicht rechtzeitig erreicht werden und der Kraftaufwand in diesem Moment höher ist, als Aufgaben nacheinander rechtzeitig abzuhaken.

Besiege Deinen inneren Schweinehund

Mein Tipp an Dich: Finde heraus, wie Du Deinen inneren Schweinehund motivieren kannst. Was macht Dir Spaß an der Veränderung? Wie kannst Du dafür sorgen, dass Du über mehrere Wochen mit Freude dabei bist? Stelle Dir auch die negativen Konsequenzen vor Augen. Was passiert, wenn Du die Aufgabe heute nicht erledigst? Was hat das für Folgen?

Das Tolle am inneren Schweinehund ist: Wir müssen die Motivation nur so lange hochhalten, bis eine anfängliche Veränderung zur neuen Routine geworden ist. Denn Du weißt ja, der innere Schweinehund liebt die gewohnte Routine, die Sicherheit. Wiederhole die neue Tätigkeit oder das Vorhaben so lange, bis Du nicht mehr darüber nachdenkst, ob es jetzt wirklich notwendig ist. Denke zum Beispiel an das Autofahren. Am Anfang hat es Dich Anstrengung, Stress und Überwindung gekostet, es zu lernen und heute? Heute denkst Du nicht mehr darüber nach, wie das Autofahren funktioniert. Du tust es einfach.

Die hohe anfängliche Motivation und die stetige Wiederholung ist also der Grund, warum es viele Menschen gibt, die gerne vor oder nach der Arbeit zum Sport gehen oder immer 10 Minuten aufräumen, bevor sie das Haus verlassen.

Welche Gewohnheiten möchtest Du verändern oder hast Du bereits verändert? Wie gehst Du vor oder wie hast Du es bereits geschafft? Schreibe mir gerne einen Kommentar über Deine Erfahrungen.

Liebe Grüße

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