Steffi berichtet in regelmäßig Abständen von ihren Erfahrungen mit dem intueat-Programm.  In ihrem fünften Blogpost gibt sie uns ein Fazit des Programms und erzählt, wie es ihr mittlerweile geht.

Mein intuitiver Werdegang: Das Fazit 

Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Meine zwölf Wochen mit intueat neigen sich dem Ende zu. Ich weiß noch genau, wie ich die Willkommensbox aus dem Postkasten gefischt habe und unglaublich gespannt war und voller Vorfreude. Und mir allerdings schon dachte, wie lange zwölf Wochen sind! Tja, weit gefehlt, die Zeit verging wie im Fluge. Mein erklärtes Ziel war: ich will mich wohlfühlen, und das immer. Ob ich das erreicht habe und wie es mir geht? Lest selbst!

Es geht mir sehr gut, ich fühle mich wohl, die Waage habe ich zwar noch im Badezimmer stehen, steige aber nicht mehr drauf. Mein Wohlbefinden hat nämlich nichts mit einer Zahl zu tun, sondern ist Tag für Tag am Start. Und es tut so gut, keine Verbote mehr zu haben.

Intuitive Gelassenheit und Genuss im Urlaub

Gerade im Urlaub sind Verbote nämlich unliebsame blinde Passagiere. Ich war eine knappe Woche auf Mallorca. Und habe das Essen so genossen. Paella, Weißbrot mit Alioli, bring it on! Mal ein Eis? Kein Problem! Genauso hatte ich nämlich auch Lust auf einen großen Tomatensalat oder Wassermelone. Ich finde ja immer, dass Tomaten bei uns nach nichts schmecken. So nicht im wunderschönen Spanien, so ein toller Geschmack, einfach herrlich. Und es war mir am Strand auch ziemlich egal, ob ich jetzt das habe, was man als Bikinifigur bezeichnet oder auch nicht. Ich fühlte mich einfach wohl und bin ohne Angst vor kritischen Blicken ins zugegeben ziemlich kühle Meer gelaufen.

Frühstück? Ab und an!

Die Uni hat Anfang Oktober wieder begonnen. Früher habe ich vor Vorlesungen in der Früh immer gefrühstückt. So rein aus Gewohnheit, um etwas im Magen zu haben. Das hat sich auch geändert. Manchmal habe ich Hunger, dann esse ich ein Müsli. Manchmal verspüre ich gar kein Hungergefühl, dann gibt´s in einer Pause ein Brötchen. Das spart auch wertvolle Zeit am Morgen. Als Studentin zähle ich klischeehaft nämlich zu den Schnarchnasen und komme so gar nicht aus dem Bett. Schon gar nicht im Wintersemester. Kennt Ihr das auch? Trotzdem fühle ich mich einfach wohl.

Birthdaygirl

Ich bin am 3. Oktober 37 geworden (was ich nicht ganz glauben kann als erklärter Kindskopf). Und habe sehr schön gefeiert, mit einem Essen mit der Familie beim Italiener. Es gab Lasagne für mich und wir haben uns zu dritt ein Tiramisu geteilt, weil ich fast schon satt war. Schön, dass ich mit 37 sagen kann: ich fühle mich einfach wohl. Das ist eigentlich das schönste Geschenk, wie ich finde! Und dabei ist es mir egal, ob ich auf Instagram durch Sixpacks, Proteinpulver und „Booty Gainz“ scrolle. Ich vergleiche mich nicht mehr und muss nicht irgendwelchen absurden Schönheitsidealen hinterher jagen. Aus dem Alter bin ich dann wohl raus. Kann man mit 37 auch sein, oder?

Mein Fazit nach zwölf Wochen

Ich kann intueat definitiv empfehlen. Man sollte allerdings keine falschen Erwartungen haben. Meiner Meinung nach ist es kein Programm für schnelle, drastische Erfolge. Aber soll es das sein? Nein, es geht um lebenslanges Wohlfühlen und eine ganz grundlegende Veränderung des Essverhaltens. Von einer Diätmentalität, die viele TeilnehmerInnen mitbringen hin zu einer Ernährung, die vom Körper bestimmt wird. Hin zur intuitiven Gelassenheit und zum Genuss ohne Diät, ohne Verbote, ohne Einschränkungen. Damit fühle ich mich einfach wohl.

Was ich mir nicht angewöhnen konnte: Abendessen ohne Ablenkung. Da bin ich ganz ehrlich. Ich sehe fern, wenn ich zu Abend esse. Den ganzen Tag über esse ich ablenkungsfrei und konzentriert, achtsam und mit bewusstem Genuss. Am Abend läuft die Flimmerkiste, ich mag das irgendwie. Und so lange ich das bewusst entscheide, ist das nicht dramatisch, wie ich finde. Und mit den Audios hatte ich so meine Schwierigkeiten. Ich bin sehr wählerisch, was Stimmen anbelangt und meditiere schon lange mit YouTube-Videos. Die männliche Stimme war nicht ganz meins, weshalb ich auch nicht alle Audios angehört habe. Und trotzdem: das Programm hat funktioniert. Und mehr noch: ich bin zuversichtlich, dass es auch nach den zwölf Wochen intuitiv weitergeht. Ich habe die Grundsätze intus und verinnerlicht, ohne darüber nachdenken zu müssen. Ich unterscheide zwischen Körperhunger und purer Langeweile oder Frustessen. Und das tut unheimlich gut!

Ich muss auch nicht wie besessen Sport treiben, um mich gut zu fühlen. Ich habe meine Wohlfühlbewegung im Spazierengehen gefunden. Das tut so gut und lässt sich ganz einfach in jeden Alltag integrieren. So steige ich etwa ein paar Stationen früher aus der Straßenbahn aus und gehe den Rest der Strecke nach Hause. Oder ich gehe komplett von der Uni zu Fuß heim. Das tut so gut, wenn der Kopf voll ist und man noch ein bisschen Bewegung abbekommt. Dazu die Kopfhörer rein, Musik an und so geht es sich flott und ich brauche gar nicht so viel länger.

Wer mehr von und über Steffi lesen möchte, klickt sich in ihren Blog https://keepcalmandblogforfun.com. Dort erzählt sie natürlich auch immer mal wieder von ihren Erfahrungen mit intueat.

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