12 Wochen Abnehmen. Julias Erfahrung mit intueat.

Julias Blogpost: Zwölf Wochen intueat und kein Ende in Sicht

Julia (35) berichtet nun in regelmäßig Abständen von ihren Erfahrungen mit dem intueat-Programm.

In diesem Blogpost zieht sie ein Resümee von ihren zwölf Wochen mit intueat. Julia berichtet von ihren Veränderungen und wie es nach dem Programm weitergeht.

Zwölf Wochen intueat liegen nun hinter mir. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Hatte ich nicht erst gestern das Starterset per Post erhalten und voller Vorfreude und Motivation die ersten Mentaltrainings gehört?

Es ist Zeit ein Resümee zu ziehen und euch von meinen Veränderungen, Gefühlen und Gedanken zu erzählen. Natürlich fing Mitte März alles damit an, dass ich dringend abnehmen wollte. Ich fühlte mich schon länger nicht mehr so richtig wohl in meiner Haut, hatte mich selbst nach Schwangerschaft und der anschließenden Elternzeit etwas hängen lassen und außerdem ganz oft aus emotionalen Gründen gegessen. Das sollte ein Ende haben. Diesmal ganz ohne Verzicht, ohne Diät und hoffentlich auch ganz ohne JoJo-Effekt. Ich machte mich also auf die Reise, mein intuitives, natürliches und angeborenes Essverhalten wieder zu erlernen.

Veränderte Essensgewohnheiten nach zwölf Wochen intueat

Zu Beginn des intueat-Programms konzentrierte ich mich zunächst einmal auf meinen Hunger. Hunger? Was war das nochmal? Ich wusste schon gar nicht mehr so richtig, wie sich Hunger überhaupt bei mir anfühlte. Rückblickend aß ich in den vergangenen Jahren nämlich immer so viel über den Tag verteilt, dass ich nie wirklich hungrig war. Also, wartete ich erstmal auf ein Hungersignal. Manchmal wartete ich lang, aber ich wartete. Ich lernte meinen Körper plötzlich ganz neu und ganz anders kennen. Ich lernte ihn wieder ernst und wichtig zu nehmen, ihn wertzuschätzen und den Hunger willkommen zu heißen. Zeichen für eine angenehme Sättigung waren mir hingegen zwar durchaus bekannt, doch respektierte ich sie vor Intueat eigentlich nie. Ich überrannte diese Zeichen einfach und aß weiter und weiter. Weil es so lecker war.

Langsam und genussvoll essen

In den zwölf Wochen mit dem Wohlfühlprogramm habe ich nun gelernt, langsamer und genussvoller zu essen und mit dem Essen aufzuhören, wenn ich angenehm satt bin. Dabei esse ich aber all’ das, worauf mein Körper grade so Lust hat. Kann nicht sein? Doch. Es ist tatsächlich so.

Allerdings hat sich in den zwölf Wochen intueat mein Essverhalten tatsächlich etwas verändert. Das geschah allerdings nicht, weil „gute“ und „schlechte“ Lebensmittel kategorisiert oder mit Punkten versehen wurden, sondern einfach aus mir selbst heraus. Mittlerweile esse ich zu rund 80% gesunde, ehrliche, natürliche und unverarbeitete Lebensmittel, achte aber dabei nicht auf den Fettgehalt oder die Kalorienzahl.

Als Lehrerin an einer Grundschule kann ich mir zum Beispiel einen Schultag ohne meinen frischen Obstsalat mit vielen Nüssen kaum mehr vorstellen. Ich zwinge mich nicht zu gesunden Nahrungsmitteln, sondern es ist eine echte Wohlfühentscheidung aus meinem Inneren heraus geworden. Es ist keine Verzichtentscheidung, weil es meine Diätvorgabe ist oder das Teufelchen auf meiner Schulter mir von Spaßlebensmitteln abrät. Ich spüre sehr deutlich, was mir guttut, wie bekömmlich mein Essen für mich ist, wieviel Energie sie mir liefert und wie lange ich damit satt bin. Ist das nicht wundervoll?

Wohlfühlen und Selbstliebe in den zwölf Wochen intueat

Je mehr ich übrigens in das intueat-Programm hineintauchte, rückte mein Ziel abzunehmen immer mehr in den Hintergrund. Ist das nicht verrückt?

Nicht, dass ich mein absolutes Wohlfühlgewicht schon erreicht hätte, aber irgendwie spielt es für mich gar nicht mehr so eine große Rolle, ob ich es jetzt in den nächsten 2 Monaten noch weitere 5 Kilo abnehme oder noch etwas länger dafür brauche. Es fühlt sich auch so schon alles toll an. Ich schaue in den Spiegel und kann mich auch mit dem bisschen Speck an den Hüften links und rechts schön und attraktiv finden. Ich kann mich annehmen, wie ich dort stehe, mich anlächeln, mich schön kleiden und für mich shoppen gehen. Es ist eine neugewonnene, unglaubliche Freiheit.

Ich bin Tag für Tag beflügelt, freue mich auf jeden neuen Tag, bin absolut energiegeladen und schrecke vor Hürden nicht mehr so doll zurück. Beruflich bin ich viel selbstbewusster geworden. Ich kann inzwischen mehr für mich einstehen, für meine Meinung kämpfen, mit Kollegen sachlich diskutieren und verliere dabei aber mein eigenes Ziel nie aus den Augen. Ich stehe meine Frau, kämpfe für mich und meine Bedürfnisse und Wünsche – auch zu Hause in unserem Familienalltag. Hier nehme ich mir wieder ganz bewusst mehr Zeit für mich, wenn ich sie brauche.

Die kleinen Auszeiten vom stressigen Alltagsleben

Das sind wundervolle Auszeiten aus meinem stressigen Mama-Berufs-Alltag. In meinem Leben dreht sich nicht mehr alles um die nächste Mahlzeit. Essen nimmt gar nicht mehr so einen großen Raum in meinem Leben ein, spielt keine so große Rolle mehr. Essen gehört zum Leben dazu, liefert mir Energie und ich kann leckere Gerichte sehr bewusst genießen. Ich strahle mit der Sonne um die Wette, bekomme viele Komplimente

Mit den zwölf Wochen intueat habe ich gelernt, dass mir wieder etwas an mir selbst liegt. Ich habe mich inzwischen weitestgehend von allem befreit, was mir körperlich nicht guttat oder mich seelisch hinunterzog. Ich habe mich verabschiedet von Menschen, Situationen und vielen alten Gewohnheiten. Das Leben macht wieder viel mehr Spaß und ist um vieles leichter geworden – und nicht nur, weil ich selbst um 10 Kilo leichter geworden bin.

Wer mehr von und über Julia lesen möchte, klickt sich in ihren Blog www.frieda-friedlich.de. Dort erzählt sie natürlich auch immer mal wieder von ihren Erfahrungen mit intue