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Superfoods – Bereicherung oder überschätzter Trend

Chia-Samen, Goji-Beeren & Co – Was sind eigentlich „Superfoods“?

Vitalisieren und wachmachen, den Blutdruck regulieren und den Stoffwechsel anregen – das und noch viel mehr wird den Superfoods nachgesagt. Doch was steckt hinter dem Trend?

In den Medien wird betont, dass „Superfoods“ uns nicht nur einfach sättigen und mit gängigen Nährstoffen versorgen, wie es andere, herkömmliche Lebensmittel tun. Superfoods sollen etwas ganz Besonderes sein und noch viel mehr können. Doch was bedeutet „Superfood“ überhaupt und was ist damit gemeint? Der Anglizismus „Superfood“ bezeichnet bestimmte Lebensmittel, deren Nährwerte besonders wertvoll für unseren Körper sind. Dazu gehören unter anderem die Avocado und Chia-Samen. Ich stelle Euch einige Superfoods vor und kläre auf, was sie mit intuitivem Essen zu tun haben.

 

 

Die Stars der Superfoods

Die sogenannten „Superfoods“ enthalten wichtige Nährstoffe und Vitamine in großen Mengen. Ihnen wird außerdem eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit zugeschrieben, die durch den Verzehr dieser Lebensmittel gefördert werden soll. Zudem sind sie naturbelassen und nicht mit Zusatzstoffen weiterverarbeitet. Hier ein Überblick über die „Superfoods“, die aktuell sehr populär sind:

Avocado: Die Avocado ist eine Frucht, die an Bäumen wächst. Sie sorgt mit ihren wertvollen superfoodspflanzlichen Fettsäuren und Vitaminen für schöne Haut und Haare. Zudem wirkt sich der hohe Fettgehalt positiv auf den Cholesterinwert aus. Vitamin A, Vitamin E, Alpha-Carotin, Beta-Carotin und Biotin liefern außerdem Energie, sodass die Gehirnfunktion unterstützt wird.

Algen: Zu den Algen-Superfoods gehören Chlorella und Spirulina. Bei Chlorella handelt es sich um eine Mikroalge mit entgiftender Eigenschaft. Sie kommt in Süßgewässern vor und hat den höchsten Chlorophyllgehalt. Chlorophyll trägt zum Aufbau neuer Blutzellen bei, wodurch beispielsweise die Wundheilung positiv beeinflusst werden kann. Spirulina ist eine blaugrüne Alge, die durch ihren hohen Eisen- und Kaliumgehalt positive Effekte auf unseren Körper hat. Sie soll beispielsweise die Selbstheilungskräfte unseres Körpers aktivieren und unser Immunsystem positiv beeinflussen. Beide Algen sind sehr beliebt in grünen Smoothies.

Beeren: Sie enthalten eine große Menge an Antioxidantien. Der Trend „Superfood“ bringt jedoch auch Beeren zum Vorschein, die viele noch gar nicht kannten: Acai-Beeren, Cranberries und Goji-Beeren. Acai-Beeren sollen dank ihrer Omega-3-Fettsäuren die Funktion unseres Herzens unterstützen. Cranberries gehören mit einer hohen Konzentration an Vitamin C ebenfalls zu den Superfoods und sollen wegen ihrer Antioxidantien hilfreich bei Blasenentzündungen sein. Goji-Beeren punkten mit ihrem hohen Vitamin- und Mineraliengehalt. Sie enthalten zudem alle 19 Aminosäuren, von denen 10 essentiell für uns sind und durch Nahrung aufgenommen werden müssen. Doch es müssen nicht immer die Exoten sein. Alternativen sind zum Beispiel Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren oder schwarze Johannisbeeren.

Chia-Samen: In mittelamerikanischen Ländern gelten sie bereits seit vielen Jahrhunderten als gesunde Energielieferanten, denn Chia-Samen haben einen hohen Ballaststoffgehalt, hochwertiges Protein und wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Für Veganer sind sie der perfekte Eier-Ersatz. Sie sollen zudem den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen können und eine blutverdünnende Wirkung haben, die zur Senkung des Risikos für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt beiträgt. Leinsamen sind eine günstige Alternative, die man auch aus der Region erhalten kann.

Datteln: Sie sind hochwertige, pflanzliche Eisenlieferanten. Aber auch jede Menge Kalium und Magnesium haben Datteln zu bieten. Im Frühstück, z.B. im Haferbrei, verhelfen sie vielen Menschen zu einem guten Start in den Tag. Sie können auch alternativ zum Industriezucker als natürliches Süßungsmittel verwendet werden. Des Weiteren wird der Dattel nachgesagt, dass sie bei Schlafstörungen helfen soll, da sie die Aminosäure Tryptophan enthält.

Matcha: Matcha ist Grüntee in pulverisierter Form, der aus feinsten Teeblättern hergestellt wird. Diese werden in Japan und China angebaut. Für die Zubereitung wird das Pulver mit heißem Wasser aufgegossen und mit einem Bambusbesen schaumig gerührt. Der Tee enthält die Vitamine A, B, C und E, Antioxidantien sowie Aminosäuren, wodurch er ebenfalls als Superfood gilt und eine gesundheitliche Wirkung haben soll.

 

 

Superfoods – wie gehen intuitive Esser damit um?

All die oben aufgelisteten Lebensmittel können noch so super sein, doch das Wichtigste ist, sein eigenes Superfood für sich persönlich herauszufinden. Jeder Mensch hat individuelle Bedürfnisse. Das heißt, nicht jedem tut das gleiche Lebensmittel gut.

Du solltest z.B. nicht nur Chia-Samen essen, weil es in den Medien als ein Superfood angepriesen wird. Achte vielmehr darauf, ob Dir dieses Produkt auch wirklich guttut und entscheide aufgrund dessen, ob Du es verzehrst.superfoods Im engeren Sinne meint Superfood nämlich, dass es Nahrungsmittel sind, die uns guttun. Also kann jedes Lebensmittel, das einem persönlich guttut, als Superfood bezeichnet werden. Als Synonym könnte man sie „Wohlfühl-Lebensmittel“ bezeichnen.

Mit folgenden Fragen kannst Du für Dich herausfinden, was Dein Superfood ist:

  • Gefühl: Wie ergeht es mir nach dem direkten Verzehr? Fühle ich mich eher träge oder eher fit und vital? Bin ich angenehm satt oder plagt mich ein unangenehmes Völlegefühl?
  • Geschmack: Schmeckt mir das Nahrungsmittel? Erlebe ich während des Kauens eine Geschmacksexplosion?
  • Äußere und innere Entwicklung: Bemerke ich Veränderungen an meiner Haut und meinen Haaren? Fühle ich mich zufriedener?

Mich interessiert Deine bisherige Erfahrung mit Superfoods. Hast Du durch den Trend ein neues Lebensmittel für Dich entdecken können oder bereits davor Dein ganz persönliches Superfood herausgefunden? Ich freue mich auf Deinen Kommentar, schreib mir auf Instagram

Liebe Grüße, deine Mareike Awe

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