Fragen? Ruf uns an: 0211 97533244 (Mo - Fr von 10 - 16 Uhr) | [email protected]

Abnehmen in den Wechseljahren

Wechseljahre Symptome und Tipps fürs Abnehmen
Tipps – So nimmst du trotz Wechseljahre ab

Befindest Du dich gerade mitten im Wahnsinn der Wechseljahre und fragst dich,…

  • … warum dein Körper und dein Gefühlszustand sich verändern?
  • … warum du an Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen leidest?
  • … warum du trotz Diäten besonderes rund um den Bauch zunimmst?
  • … wie du trotz Wechseljahren langfristig abnehmen kanns?
 
In diesem Beitrag erfährst du, was die Menopause und Wechseljahre überhaupt sind, verstehst, was genau in deinem Körper gerade vor sich geht. 
 
Vor allem aber lernst du, was du aktiv tun kannst, damit es Dir langfristig besser geht, Du dich in deinem Körper als Frau wieder wohler fühlst und sogar trotz Wechseljahren erfolgreich abnehmen kannst. 
 
Denn die Lösung liegt nicht im Hungern, Diäten oder sich zum Sport zu zwingen! 
Im folgenden Abschnitt gehe ich zunächst auf die Symptome und wichtige Fragen rund um die Gewichtszunahme in den Wechseljahren ein. 

Danach gebe ich dir 3 Tipps, um wirklich in den Wechseljahren abnehmen zu können und am Ende bekommst du von mir noch eine kostenlose Hilfestellung, mit der ich dich bei deiner Reise zum Wohlfühlgewicht Schritt für Schritt an der Hand nehme.
 
Dr. med. Mareike Awe
Dr. med. Mareike Awe

Ärztin, Ernährungsexpertin und Spiegel Bestsellerautorin.

Inhaltsverzeichnis

Menopause & Wechseljahre Symptome - Was passiert mit Dir?

Es wird immer wieder von der Menopause oder den Wechseljahren gesprochen. Du befindest dich vielleicht gerade mitten im Gefühlschaos und dein Körper ist nicht mehr der gleiche wie einst mit 30?

Möglicherweise fühlst du dich auch irgendwie wieder zurückversetzt in die Zeit der Pubertät, wo plötzlich Dinge mit dir passieren, die für dich fremd sind, unangenehm, dir vielleicht sogar Angst machen …

Damit Du ein besseres Gefühl für dich und deinen Körper bekommst, möchte ich dir erst einmal erklären, was mit den beiden Begriffen Menopause und Wechseljahre überhaupt gemeint ist. 

Ein Verständnis für das, was mit deinem Körper passiert, hilft dir, dich sicherer zu fühlen und nicht so hilflos dem Gesetz der Natur ausgesetzt zu sein. Denn wenn du verstehst, was gerade mit dir passiert, kannst du deinen Körper auch aktiv unterstützen, wie auch du im Laufe dieses Beitrags lesen wirst. 

Die komplette Hormonumstellung einer Frau bezeichnet man als “Wechseljahre”. Der Fachbegriff hierfür lautet “Klimakterium”. Genau wie die Pubertät sind die Wechseljahre ein allmählicher Prozess, der sich über mehrere Jahre (durchschnittlich 7 Jahre) zieht – beginnend in der Regel mit Ende 30/Anfang 40 und endet bei Anfang/Mitte 50 Jahren. Die Menopause hingegen beschreibt “nur” die allerletzte Monatsblutung im Leben einer Frau.

Frauen in den Wechseljahren durchlaufen dabei verschiedene Phasen, die ich dir weiter unten erkläre. 

Danach kannst du besser einschätzen, in welcher Phase du gerade bist und dadurch auch leichter feststellen, wie du deinen Körper JETZT besser unterstützen kannst.

Die 4 Phasen in den Wechseljahren

Die Lebensphase der Wechseljahre schleicht sich leise in Form der Prämenopause an, die bis ca. Mitte/Ende 40 geht. Deine Monatsblutung kommt hier noch normal, doch es muss nicht jeder Zyklus einen Eisprung haben. Die reifenden Follikel, die sich darum kümmern, die Gebärmutterschleimhaut für das Einnisten des Embryos vorzubereiten, verringern sich immer mehr. Da diese Umstellung meist Ende der 30er beginnt, tickt für viele Frauen die biologische Uhr.

Für den Eisprung zuständig ist das sogenannte “Progesteron”. Dieses verringert sich jedoch ebenfalls in dieser Zeit, sodass es zu verkürzten Zyklen mit z.B. Schmierblutungen oder zu verlängerten Zyklen mit starken Blutungen kommen kann. Vielleicht hast Du das während deinen Wechseljahren ja auch schon hin und wieder beobachtet?

Außerdem berichten viele Frauen in der Prämenopause von den berühmten PMS-Symptomen (Prämenstruelles Syndrom), wie beispielsweise Reizbarkeit, Ungeduld, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Brustspannen oder gar schlechter Schlaf.

Doch vielleicht hast du auch noch etwas anderes beobachtet. Vielleicht fällt dir während dieser Zeit deiner Wechseljahre eine Veränderung auf der Waage auf? Die zeigt nämlich plötzlich eine Gewichtszunahme. Obwohl du nichts an deinen Gewohnheiten verändert hast! Auch das lässt sich durch den Progesteronabfall erklären. Denn keine Angst, es muss sich hier nicht gleich um Fett handeln. Hier kommt das Östrogen ins Spiel, das ebenfalls am Schleimhautaufbau der Gebärmutter beteiligt ist. Dieses gewinnt nämlich nun die Oberhand und fördert Wassereinlagerungen und begünstigt damit die Gewichtszunahme.

Auch in Sachen Gesundheit können sich hier Änderungen ergeben. Die Häufigkeit der Schilddrüsenerkrankungen nimmt in diesem Lebensabschnitt zu, insbesondere die Unterfunktion wird in Studien häufig erwähnt. Hier wird der Stoffwechsel verlangsamt, was ebenfalls zur Gewichtszunahme führen kann. Hier empfiehlt es sich, einen Arzt des Vertrauens aufzusuchen und die Schilddrüsenwerte checken zu lassen.

Gegen Ende 40 beginnt im Durchschnitt dann die Perimenopause mit den gravierendsten hormonellen Veränderungen im weiblichen Körper. Ganz wichtig: Ich möchte dir hier zeigen, wie unglaublich dein Körper ist und was er alles ohne deine aktive Entscheidungsfunktion im Hintergrund regelt. Er ist ein einziges Wunder, mach dir das immer wieder bewusst.

Etwa ⅓ der Frauen berichten von folgenden Wechseljahresbeschwerden, die in der Perimenopause auftreten können: Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, Trockenheit der Schleimhäute und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Angst, Reizbarkeit, Depression, Herzklopfen, Herzrasen, Hauttrockenheit, Müdigkeit, Reizbarkeit. Die Lebensqualität und Funktionsfähigkeit im Beruf und Alltag werden durch diese Symptome stark eingeschränkt und machen zahlreichen Frauen sehr zu schaffen. Abnehmen in den Wechseljahren ist unter diesen Umständen schier unmöglich. Irrtum! Doch dazu später mehr.

In dieser Wechseljahrsphase verringert sich die Anzahl an den heranreifenden Follikeln sehr deutlich und die Qualität der Eizellen ebenfalls. Jetzt fängt auch der Östrogenspiegel deutlich an zu sinken. Dein Gehirn bemerkt den fallenden Hormonspiegel und versucht die Eierstöcke noch einmal zur Hormonbildung anzuregen. Im Blut erkennt man das deutlich am steigenden FSH-Wert (Follikel stimulierendes Hormon). Der Östrogenspiegel kann noch einmal deutlich nach oben gehen, um dann umso mehr abzustürzen. Die Gebärmutterschleimhaut wird dabei aufgebaut, aber durch das fehlende Progesteron nicht mehr abgebaut. Das kann zu starken Blutungen führen. Falls deine Blutung ungewöhnlich lange dauern sollte, konsultiere bitte einen Arzt. In dieser Phase kann es aber auch zu sehr schwachen und kurzen Zyklen kommen.

Das fehlende Östrogen hat auch andere Auswirkungen. Denn normalerweise hilft es, den Cortisolspiegel (Cortisol ist unser Stresshormon) im Körper zu regulieren. Sinkt der Hormonspiegel, ist der Körper nicht mehr in der Lage, das Cortisol so effektiv wie bisher zu regulieren. Viele Situationen empfindest Du nun als viel stressiger und aufwühlender als vor den Wechseljahren.

Viele Frauen befinden sich aber auch in dieser Zeit in einem Wandel. Vielleicht zieht dein Kind von zu Hause aus, oder du nimmst nun ganz deutlich den Alterungsprozess wahr und wertest das und dich selbst dadurch negativ und nicht mehr so wertvoll wie früher.

Da nun auch der Cortisolwert ansteigt, wird gleichzeitig die Produktion der Geschlechtshormone noch mehr eingeschränkt. Die Wechseljahrsbeschwerden verstärken sich dadurch noch mehr und dein Körper befindet sich in einem Dauer-Alarm-Zustand. Außerdem wird auch das Risiko für viele Erkrankungen erhöht, z.B. Bluthochdruck, Diabetes, Depressionen, Osteoporose, Autoimmunerkrankungen. 

Folgende Symptome zeigen dir außerdem, ob dein Cortisolspiegel (zu) hoch ist und deiner Gesundheit langfristig schaden kann: Bluthochdruck, gestörter Schlafrhythmus, Konzentrationsschwäche, schlechtes Gedächtnis, Anfälligkeit für Infektionen, chronische Erkrankungen, Bauchfett, Heißhungerattacken, geringere Leistungsfähigkeit bzw. längere Regenerationszeit sowie schnellere Reizbarkeit und große Ungeduld. 

Das ganze steigert sich dann bis zu dem Moment, wo man die letzte Periode hat. Die Menstruation setzt komplett aus, da die Follikel nicht mehr ausreichend Östrogene produzieren können und damit der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verhindert wird. Das durchschnittliche Alter der Menopause liegt bei 52 Jahren.

Jetzt hast du es fast geschafft! Es folgt die Postmenopause, in der sich der Hormonspiegel so allmählich stabilisiert und der Körper sich an die hormonelle Umstellung gewöhnt. Es können zwar postmenopausale Symptome in Form von Hitzewallungen, vaginale Beschwerden z.B. Scheidentrockenheit, Schlafstörungen, Depressionen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Gewichtszunahme auftreten- müssen aber nicht!

Experten zeigen in verschiedenen Studien, dass dein Lebensstil ganz entscheidend ist, wie Du mit den Wechseljahren zurechtkommt. Es gibt Frauen, die kaum Probleme haben, ihr Stoffwechsel sich schnell an den neuen Hormonhaushalt anpasst und wirklich gut durch diese Zeit kommen. Denn allgemein gilt, wer sich früher um eine gesunde Hormonbalance kümmert, der hat es in diesen Jahren deutlich leichter. Wenig Schlaf, viel Alkohol und Rauchen in den Jahren davor sind zum Beispiel eher kontraproduktiv.

Mein erster Tipp an dieser Stelle: Wir sitzen alle im selben Boot! Tausche dich mit Freundinnen, Arbeitskollegen oder Bekannten aus, die sich ebenfalls in den Wechseljahren befinden oder sie vielleicht auch schon hinter sich gebracht haben. Vielleicht könnt ihr euch gegenseitig Tipps geben und euch unterstützen!

Warum nimmst Du in den Wechseljahren an Gewicht zu?

Mal ganz abgesehen von dem ganzen Hormonchaos. 

Wieso ist das Abnehmen in den Wechseljahren so verdammt schwierig, obwohl Du an deinem aktuellen Lebensstil NICHTS geändert hast? 

Ganz einfach: Die Wechseljahre ALLEINE sind nicht der Grund für deine Gewichtszunahme. Auch andere Faktoren spielen eine entscheidende Rolle:

3 Gründe für den Stressbauch

Kalorienbedarf

Der erste und entscheidende Grund, den viele außer Acht lassen, ist dein Grundumsatz (täglicher Kalorienbedarf), der sich mit dem Alter verändert. 

Dein Energieumsatz findet vorwiegend in den Muskeln stat, doch auch die Muskelmasse nimmt im Alter ab. Außerdem verlangsamt sich automatisch dein Stoffwechsel. Deine Essgewohnheiten bleiben aber in der Regel erst einmal gleich (wie bspw. Portionsgröße) und auch dein Bewegungspensum wird erstmal nicht verändert. Fazit: Du nimmst an Körpergewicht zu.

Die Gewichtszunahme tritt meist zwischen 50 und 60 Jahren auf. Sie ist am deutlichsten spürbar gegen Ende der Peri-und in der Postmenopause. Bei bis zu 90 Prozent der Frauen zwischen 45 und 55 steigt mit beginnenden Wechseljahren der Körperfettanteil.


Es gibt jedoch auch individuelle Gründe für deine Gewichtszunahme, die schon vor den Wechseljahren ein Problem waren.

Um zu sehen, was dir außer den Wechseljahren beim Abnehmen im Weg steht, habe ich hier einen 3-minütigen Selbsttest für dich.

Östrogenmangel

Dass Östrogen einer der Ursachen für Gewichtszunahme ist, habe ich oben bereits angedeutet. Durch die Östrogendominanz in der frühen Phase der Prämenopause kann es zu Wassereinlagerungen im Bereich der Hüfte und Oberschenkel kommen. 

Später kommt es dann zum Mangel, der zur Gewichtszunahme im Bauch und Hüftbereich führt, da sich hier das “Stress-Fett”, ausgelöst durch Cortisol, anlagert. Aus der Birnenform wird der Apfel. Also ja, Hormone sind (zum Teil) schuld an der ganzen Situation mit dem Gewicht. 

Das Bauchfett gilt allgemein als das “gefährlichste” und “lästigste” Körperfett. Es gefällt uns aus ästhetischen Gründen nicht, fördert die Produktion von Cortisol und entzündlichen Proteinen und zwingt dich, mehr Insulin abzugeben. 

Das regt wiederum den Appetit an und erhöht die Fettspeicherung. Der Bauchumfang steigt dadurch weiter an und es kann sich eine Insulinresistenz bilden, was ein Risikofaktor für Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes ist.

Übrigens muss man nicht in den Wechseljahren sein, dass Stress und ein damit zu hoher Cortisolspiegel zu Bauchfett führen kann.

Schlafmangel

Ja, auch Schlaf ist ein wichtiger Faktor! Eine große Studie der Mayo Clinic mit über 68.000 Frauen zeigte 2017, dass Frauen, die nur 5 Stunden oder weniger schlafen, deutlich schneller und mehr zunehmen, als wenn man mindestens 7 Stunden Schlaf hat. 

Denn die Folge von schlechtem Schlaf ist die Ausschüttung von Ghrelin (regt Heißhunger an) und Reduktion von Leptin (ist für das Sättigungsgefühl zuständig). Außerdem führt Schlafmangel zu noch mehr Stress im Alltag, was eben wieder den Cortisolspiegel ansteigen lässt. Schlecht für die Gesundheit und ein weiterer Kilo mehr auf der Waage – und wieder ist das Abnehmen in den Wechseljahren in weiter Ferne gerückt.

Für Tipps für einen besseren Schlaf, höre dir gerne meine Podcastfolge an: “Einschlafen – Die besten Tipps für einen erholsamen Schlaf”.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

PGRpdiBjbGFzcz0iX2JybGJzLWZsdWlkLXdpZHRoLXZpZGVvLXdyYXBwZXIiPjxpZnJhbWUgdGl0bGU9IvCfjqcgRWluc2NobGFmZW4gLSBEaWUgYmVzdGVuIFRpcHBzIGbDvHIgZWluZW4gZXJob2xzYW1lbiBTY2hsYWYgKFBvZGNhc3QgNTcpIHwgbWFyZWlrZWF3ZS5kZSIgd2lkdGg9IjgwMCIgaGVpZ2h0PSI0NTAiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvR3Vac0x2VDhaZW8/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQmcmVsPTAmZW5hYmxlanNhcGk9MSZvcmlnaW49aHR0cHMlMjUzQSUyNTJGJTI1MkZ3d3cuaW50dWVhdC5kZSZjb250cm9scz0xIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3c9ImFjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmUiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT48L2Rpdj4=

Machst du jetzt unter diesen Umständen noch eine Diät, (z.B. mit Methoden wie in der untenstehenden Grafik), dann ist der Körper vollkommen überlastet und kommt mit der Cortisolproduktion für den ganzen Stress nicht hinterher.

4 Dinge, dir dir nicht guttun, wenn du abnehmen möchtest.

3 Tipps zum Abnehmen in den Wechseljahren

Nachdem du nun genau weißt, was in deinem Körper während der Wechseljahre alles vor sich geht, welche Beschwerden auftreten können und warum man in dieser Zeit tendenziell leichter zunimmt, kommen wir jetzt zum wichtigsten Teil. 

Nun zeige ich dir, wie du trotz Wechseljahren nachhaltig und dauerhaft abnehmen kannst. Und das ganz ohne Diät, exzessiven Sport oder Jojo-Effekt, 

Du kannst einige Dinge tun, um dir den “Wechsel” leichter zu machen, deine inneren Prozesse zu unterstützen und nachhaltig abzunehmen und dich endlich wieder wohl mit dir zu fühlen.

3 Erfolgsfaktoren fürs Abnehmen in den Wechseljahren

Ernährung

Glaube mir das Schlimmste, was Du jetzt tun kannst, ist zu hungern oder dich in eine Diät nach der anderen zu stürzen! Also Schluss mit diesen Fehlern, wie Kalorienzählen oder anderen Methoden, mit denen Du angeblich abnehmen sollst und angeblich deine “Taille von damals” zurück bekommst. Denn das verstärkt nur den Stress und führt langfristig zu Extrakilos.

Gebe dir und deinem Körper die Zeit, die ihr braucht, um euch wieder aufeinander einzuspielen. Erinnere dich unter anderem, dass sich der Energiebedarf geändert hat oder sich gerade bei Dir ändert.

Ich lege Dir hier die 4 intueat Grundsätze für eine für dich passende, intuitive Ernährung ans Herz:

  1. Iss, wenn du körperlich hungrig bist
  2. Esse das, was dir schmeckt und gut tut
  3. Esse langsam und achtsam, genieße jeden Bissen
  4. Höre bei angenehmer Sättigung auf zu essen
Vorteile durch intuitives Essen

Ganz wichtig, Verbote führen nur zu Stress. Erlaube dir eine ausgewogene Ernährung, bei der die Kalorien keine Macht über dich haben. Sondern frage dich, was du wirklich gerade brauchst. Vielleicht ist es ja tatsächlich nur ein großer Schluck Wasser oder doch mal leckeres Obst? Mit intuitivem Essen ist schnell abnehmen ohne Sport, Diät und JoJo-Effekt möglich.

 

Aber Vorsicht! Um bewusst auf deinen Körper hören zu können, musst du zunächst lernen, mentale Abnehmblockaden hinter dir zu lassen. Beispielsweise emotionales Essen, Gelüste oder auch alte Diätregeln aus deinem Unterbewusstsein. 

In meinem kostenlosen Online-Seminar helfe ich dir dabei, diese zu erkennen und zeige dir, wie du sie auflösen kannst.

Am Ende des Artikels wartet hierfür auch noch eine weitere Hilfestellung für dich. 

 

Bewegung

Natürlich ist auch eine gesunde Bewegung ein großer Helfer in dieser Zeit. Aber keine Angst, ich meine nicht, dass du dich täglich ins Fitnessstudio schleifen musst oder dich täglich zwingen musst, eine Stunde zu joggen. Ich spreche hier von Wohlfühl-Bewegen. Ich habe hier ein paar Tipps `n Tricks für dich, wie du sie angenehm in deinen Alltag ganz entspannt integrieren kannst:

Bewegung im Alltag leicht gemacht

Natürlich kann Sport auch sehr helfen, wenn er richtig gemacht wird. Das heißt, wenn du Sport machst und dich dabei gut fühlst, glücklich bist und es dir Spaß macht. Das sind gute Gründe Sport zu machen – GO FOR IT. Denn Sport wirkt unter diesen Umständen STIMMUNGSAUFHELLEND und schüttet Glückshormone aus.

Besonders Krafttraining ist für den Muskelaufbau natürlich super. Mit HIIT (High Interval Intensive Training) hast du den größtmöglichen Effekt in kurzer Zeit und kannst es mit allen Sportarten machen, die dir Spaß machen. Laufen, Radfahren, Gewichte heben oder Hula Hoop… Dabei gibst du z.B. 10 Sek VOLLGAS und machst 30sek moderat weiter. Wiederhol das 5-10 mal bis du die erste Pause machst. In der Regel macht man ein HIIT zwischen 20 und 30 Minuten. Oder verbringe deine Freizeit in der Natur, gehe wandern oder spazieren, walken oder radfahren und genieße dabei bewusst die frische Luft und die Natur um dich herum!

Entspannung ist mindestens genauso wichtig. Probiere es doch mal mit Yoga. Dabei hilft schon eine 10-15-minütige Sequenz abends vor dem Schlafengehen oder morgens nach dem Aufwachen.

Und ganz wichtig: Plane dir genügend Schlaf ein. Nachdem ich dir erklärt habe, was dein Körper in den Wechseljahren alles stemmen muss, ist dir bestimmt bewusst, wie unfassbar viel und anstrengend das alles sein kann. Gönne dir und deinen Nerven also genug Ruhe in Form von Schlaf. Das alleine kann schon sehr hilfreich und vor allem wohltuend sein!

Mindset

Selbstliebe ist sehr wichtig. Vor allem in Sachen Gewicht und Körperbewusstsein leider ein vernachlässigter Punkt. Du bist ein einziges Wunder, es gibt niemanden auf der Welt, der so ist wie Du, der die gleiche DNA hat, das gleiche Aussehen, den gleichen Charakter oder den gleichen Körper. Du bist ein Unikat. Etwas ganz Besonderes. Fange wieder an deinen Körper als das Wunder zu sehen, was er ist und mit Augen der Liebe und des Respekts, die Dinge zu betrachten…

… Zum Beispiel ist die Wirkung von Testosteron durch den Abfall von Progesteron und Östrogen dominanter, sehe das als Chance! Du gewinnst dadurch mehr Durchsetzungskraft, bist vielleicht nicht mehr “nur” in der Rolle als Mutter oder sorgende Partnerin, sondern darfst dich selbst wichtig nehmen, für dich einstehen, dich abgrenzen, deine Bedürfnisse erkennen und einfordern und vor allem dich neu entdecken. Vielleicht willst du mal ein neues Hobby ausprobieren, hast Lust dich beruflich zu verändern, willst endlich eine Reise machen, von der du schon länger geträumt hast? Du bist eine Powerfrau und dein Körper unterstützt dich dabei.

Selbstliebe Motivation. Du bist jetzt schon liebenswert.

Übe dich in Dankbarkeit – ein wirklich großartiges Tool für mehr Achtsamkeit. Schaue zum Beispiel morgens beim Zähneputzen in den Spiegel und überlege dir drei Dinge, für die du dankbar bist. Beispielsweise deine Beine, die dich den ganzen Tag von A nach B tragen. Deine Hände, die dich Nähe und Liebe spüren lassen. Oder eben deinen Körper, der in der Lage ist, diese hormonelle Veränderung zu meistern – ganz alleine! WOW!

Entspannungsübungen, wie beispielsweise die Wechselatmung, Klopftechnik oder Meditationen können Dir dabei helfen, mehr bei Dir zu bleiben und Dich auf das Positive in deinem Leben zu fokussieren. Ich habe extra für den Stressabbau eine Mentalübung für dich, die dir dabei helfen wird, mehr Entspannung in deinem Alltag zu erleben. Hier kommst du zum YouTube-Video. 

Gezielt abnehmen in den Wechseljahren

Mit dem Wissen, wie man sich in den Wechseljahren am besten ernährt, bewegt und wie wichtig das richtige Mindset ist, kannst du jetzt die Verantwortung wieder selbst in die Hand nehmen. Nutze meine Tipps und arbeite wieder mit deinem Körper zusammen. 

Du möchtest gezielt abnehmen in den Wechseljahren ohne Verzicht, ohne Verbote, einfach entspannt und ohne Druck? Dann lege ich dir mein Online-Programm intueat 5.0 ans Herz, in dem Du dein Wohlfühlgewicht ohne Diäten und JoJo-Effekt erreichst! In diesem lösen wir zunächst Schritt für Schritt deine Abnehmblockaden auf und führen dich dann zu einem befreiten Essverhalten durch intuitives Essen, bis du dein Wohlfühlgewicht genau wie über 100.000 andere Teilnehmerinnen erreicht hast.

Starte jetzt mit dem kostenlosen Schnupperpaket, in dem alle Übungen und Audios aus den ersten beiden Phasen des intueat-Programms enthalten sind.

Erfolgsgeschichten - 10kg abnehmen in den Wechseljahren

Schon über 100.000 TeilnehmerInnen haben erfolgreich am Intueat-Programm teilgenommen, viele davon waren in den Wechseljahren. Hier einige unglaublichen Transformationen mithilfe von intueat – trotz Wechseljahre! Außerdem findest du hier weitere Erfahrungsberichte von ganz tollen, inspirierenden Frauen!

Erfahrungen mit Intuitivem Essen

Für über 55.000 erfolgreiche Teilnehmer:innen hat intueat sich gelohnt

Julias Erfahrungen mit intueat: Zwölf Wochen und zum Glück kein Ende in Sicht

Julia (35) berichtet nun in regelmäßig Abständen von ihren Erfahrungen mit dem intueat-Programm. In diesem Blogpost zieht sie ein Resümee von ihren zwölf Wochen mit intueat. Julia berichtet von ihren Veränderungen und wie es nach dem Programm weitergeht.

Zwölf Wochen intueat liegen nun hinter mir. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Hatte ich nicht erst gestern das Starterset per Post erhalten und voller Vorfreude und Motivation die ersten Mentaltrainings gehört?

Es ist Zeit ein Resümee zu ziehen und euch von meinen Veränderungen, Gefühlen und Gedanken zu erzählen. Natürlich fing Mitte März alles damit an, dass ich dringend abnehmen wollte. Ich fühlte mich schon länger nicht mehr so richtig wohl in meiner Haut, hatte mich selbst nach Schwangerschaft und der anschließenden Elternzeit etwas hängen lassen und außerdem ganz oft aus emotionalen Gründen gegessen. Das sollte ein Ende haben. Diesmal ganz ohne Verzicht, ohne Diät und hoffentlich auch ganz ohne JoJo-Effekt. Ich machte mich also auf die Reise, mein intuitives, natürliches und angeborenes Essverhalten wieder zu erlernen.

Marens Erfahrungen mit intueat: Körperlichen Hunger erkennen

Maren (32 Jahre) berichtet über ihre Erfahrungen mit intueat und intuitivem Essen:

So… meine ersten zwei Wochen mit „intueat“ sind bereits rum und ich bin bisher wirklich begeistert. Zwar habe ich bereits vor „intueat“ versucht, intuitiv zu essen, aber ich merke, dass es mit dem Programm doch noch etwas ganz Anderes ist.

Durch die Audiotrainings, die Mentalübungen und die Videos mit Mareike habe ich das Gefühl, dass ich die Grundsätze des intuitiven Essens jetzt intensiver aufnehme und mich viel mehr damit auseinandersetze als vorher.

Ich habe in der zweiten Woche versucht, mich konsequent an die Grundsätze zu halten und nicht nur halbherzig. Meiner Meinung nach hat das für den Anfang relativ gut funktioniert 😉 Aber ich habe auch gemerkt, dass einiges gar nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Körperlichen Hunger erkenne ich schon relativ gut; glaube ich 😉 Wirklich das zu essen, was ich bzw. mein Körper möchte, fällt mir oft jedoch noch schwer. Man hat nach den ganzen Jahren mit Diäten natürlich immer noch irgendwelche Kalorien etc. im Kopf und möchte somit automatisch bestimmte Lebensmittel meiden. Oder ein schlechtes Gewissen möchte sich melden. Mittlerweile wird dieses aber immer weniger und ich fühle mich wie befreit im Kopf, endlich kein Essen mehr abwiegen zu müssen, Kalorien oder Punkte zu zählen oder auf Kohlenhydrate, Eiweiß etc. zu achten.

Rezepte zum Abnehmen in den Wechseljahren

Wir haben viele leckere Rezepte für Wohlfühl-Mahlzeiten gesammelt. Schau gerne mal rein und hole dir deine Inspiration, um dein befreites Essenverhalten JETZT zu beginnen.

Beitrag teilen
Facebook
Twitter
LinkedIn
Kategorien
Beliebter Podcast
Beliebte Videos
Kostenloser Selbsttest
Bitte wähle aus, in welchen Mitgliederbereich du möchtest

Hier gelangst du zum neuen Mitgliederbereich, in dem du das intueat 5 Programm sowie den intumind-Club findest.

Nutze den alten Mitgliederbereich für ältere intueat Programme und intupower.

Warte ganz kurz…

Mach unseren kostenlosen Selbsttest und erfahre in unter 2 Minuten, was dich wirklich beim Abnehmen blockiert und wie du es lösen kannst.

Klick einfach auf den Button. Du brauchst dafür auch keine E-Mail Adresse anzugeben.