Bauchfett verlieren

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Die Gründe für Bauchfett und 5 Tipps, um Bauchfett zu verlieren

Abnehmen am Bauch ist für die meisten von uns sehr schwer.

Vielleicht geht es dir auch so und du fragst dich, wie du dein Bauchfett verlieren kannst, weil du trotz Diäten und ersten Erfolgen beim Abnehmen immer wieder Probleme damit hattest.

Sind es Wundermittel, Bauchübungen oder spezielle Tipps, mit denen du dein Bauchfett loswirst?

Mein Name ist Dr. med. Mareike Awe. Ich bin Ärztin und Ernährungsexpertin und erkläre dir in diesem Beitrag, was du über Bauchfett wissen musst.

Ich erkläre dir, ab wann Bauchfett ungesund ist, wie lange es dauert, bis du Bauchfett verlieren wirst und gebe dir 5 Tipps, um deinen “Bauchspeck” endlich loszuwerden.

Am Ende des Artikels habe ich noch einen besonderes Geschenk für dich, mit dem du damit beginnen kannst, dich wieder wohl in deinem Körper zu fühlen und mit dem du dauerhaft Schluss mit Übergewicht und Bauchfett ist.

Dr. med. Mareike Awe
Dr. med. Mareike Awe

Ärztin, Ernährungsexpertin und Spiegel Bestsellerautorin.

Inhaltsverzeichnis

Ab wann ist Bauchfett ungesund?

Die erste Frage, die wir klären müssen lautet: Ab wann ist Bauchfett ungesund? Bauchfett ist zu einem gewissen Grad ganz normal. Doch ab wann wird Bauchfett ungesund? Ungesund wird Bauchfett erst ab einem Bauchumfang von 80 cm bei Frauen und ab 94 cm bei Männern. Solche pauschalen Angaben sind jedoch irreführend, da hier Faktoren wie etwa deine Körpergröße und individuelle Fettverteilung völlig außer Acht gelassen werden.

Frage dich also zunächst selbst: Hast du das Gefühl, dass dein Bauchumfang so groß ist, dass es für dich ungesund sein könnte und wie fühlst du dich damit?

Generell ist Bauchfett (das sogenannte “viszerale Fett”, dass sich um unsere Organe legt und den Bauchumfang vergrößert) deutlich ungesünder für uns als etwa das Fett an der Hüfte oder den Beinen. Je mehr viszerales Fett eingelagert wird, desto höher Fallen die Risiken für die Vielzahl an Krankheiten und Beschwerden aus, die mit zu viel Bauchfett einhergehen.

Bevor ich dir die Gründe für Bauchfett erkläre und dir 5 Tipps gebe, wie du ihn dauerhaft loswirst, empfehle ich dir, meinen kostenlosen Selbsttest zu machen, um zunächst zu klären, was die Gründe sind, aus denen du dein Bauchfett bisher nicht verlieren konntest.

5 Tipps, um Bauchfett zu verlieren

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Tipp 1 – Falsche Ernährung erkennen und umstellen

Eine der Hauptursachen für Bauchspeck ist eine unausgewogene und falsche Ernährung. Diese führt allgemein zu mehr Körperfett und einer stetigen Gewichtszunahme, das sich je nach Genetik auch vermehrt am Bauch anlagern kann.

Was meine ich mit falscher Ernährung?
Mit falscher Ernährung meine ich nicht die falschen Lebensmittel! Es geht nicht darum, ob du zum Beispiel auf Kohlenhydrate verzichten solltest, sondern darum, dass du falsche Essgewohnheiten hast. Unabhängig von den Lebensmitteln, die du isst, sorgen diese für mehr Pfunde am Bauch und verhindern, dass du abnehmen kannst.

  • Falsche Ernährung, wie etwa beim emotionalen Essen, dem Essen aus Stress oder um Trost zu spüren, sorgt dafür, dass wir nicht auf unser natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl hören. Doch in falscher Ernährung stecken gleich drei Aspekte, die für zu viel Bauchfett sorgen. Du glaubst, mit bestimmten Lebensmitteln, speziellen Wundermitteln oder ähnlichem abnehmen zu können und achtest bei alledem nicht auf die Bedürfnisse deines Körpers und dein eigenes Wohlbefinden.

  • Diäten sind ebenfalls eine falsche Form der Ernährung!
    Diäten können nicht nur durch den Jo-Jo-Effekt zu mehr Fett führen. Durch Diäten isst du nicht, wie dein Körper es benötigt, verzichtest teilweise auf essenzielle Nahrungsmittel und neigst zu Heißhungerattacken. Oft sorgen Diäten so für einen verlangsamten Stoffwechsel und sind deshalb dafür verantwortlich, dass du schneller Fett einlagerst.

  • Auch Essstörungen wie etwa Binge Eating können durch die vermehrte Aufnahme von Kalorien dafür sorgen, dass du mehr Bauchfett aufbaust. Solltest du eine solche Essstörung haben, begib dich bei einem Psychologen oder Mediziner bitte in professionelle und vertrauensvolle Hände!

     

Lösung:

Wahrscheinlich hast du über viele über Jahre emotional gegessen, bist an Diäten gescheitert und hast so nicht nur mehr Bauchfett, sondern auch viele schlechte und unbewusste Essgewohnheiten aufgebaut. Über 90 % unserer Entscheidungen treffen wir unbewusst. Du musst also zuerst lernen, diese unbewussten Gewohnheiten zu verändern und diene Gedanken ans Essen zu kontrollieren. Dafür eignet sich vor allem mentales Training.

Wenn du willst, dass ich dich Schritt für Schritt an die Hand nehme, damit du dauerhaft dein Bauchfett verlierst und überschüssiges Körperfett loswirst, dann habe ich am Ende des Artikels ein Geschenk für dich. 

Tipp 2 - Stress reduzieren, Cortisol senken -so kannst du Bauchfett am besten verlieren

Gezielt Bauchfett verlieren ist möglich. Jedoch ganz anders, als du vielleicht denkst. Ich rede nicht von speziellen Übungen für deine Bauchmuskeln, sondern davon, dass du dringend deinen Stress reduzieren musst.

Stress sorgt dafür, dass du mehr Cortisol (ein Stresshormon) ausschüttest. Fett wird durch dieses Hormon vermehrt in der Bauchregion eingelagert. Unsere Muskelmasse nimmt ab und unser Fett wird vermehrt in der Körpermitte eingelagert.

Man spricht hierbei auch von der sog.”Stammfettsucht”, die entstehen kann, wenn man chronischen Stress hat.

Durch ein niedrigeres Stresslevel sorgen wir also für weniger Cortisolausschüttung und dadurch eine gesündere Körperfettverteilung. Stress zu reduzieren ist also die einzige Lösung, um ganz gezielt Bauchfett abzubauen!

Doch was ist die Ursache für chronischen Stress und den erhöhten Cortisolspiegel?

Die Ursachen könne vielseitig sein. Psychologische Muster aus der Kindheit sind nicht selten ein Grund dafür. Diese können mit einer Therapie gelöst werden.

Auch ganz simple Ursachen wie zu wenig Pausen, zu wenig Erholung und mangelnder Schlaf können Ursachen für Stress sein.

Auch hier ist mentales Training sehr hilfreich, um grundlegendes Stresslevel zu reduzieren. Gezielte Entspannungsübungen wie etwa Gedankenreise, die ich dir in meinem Programm anbiete, helfen dir, Stress abzubauen und dadurch gezielt Bauchfett zu reduzieren!

Tipp 3 - Endokrine Störungen ausschließen

Es gibt eine Vielzahl hormoneller Störungen, die dafür sorgen können, dass wir übergewichtig werden oder verhindern, dass wir am Bauch abnehmen.

Es gibt eine ganze Menge endokrine Störungen wie das bei Frauen weit verbreitete polyzystische Ovarialsyndrom, erhöhtes Testosteron bei Männern sowie ein niedrigerer Wachstumshormon-Spiegel bei beiden Geschlechtern.

Aber unabhängig von den zahlreichen Erkrankungen:

Wenn du das Gefühl hast, dass etwas mit deinem Körper nicht stimmt, du Schweißausbrüche hast oder antriebslos bist, dann kläre das mit deinem behandelnden Arzt ab! Ich kann dir hier keine Diagnose stellen und keinen ärztlichen Rat geben.

Suche in diesen Fällen also bitte deinen behandelnden Art auf, um im Blutbild abklären zu lassen, wie individuelle Lösung aussehen kann.

Es gibt jedoch auch sehr individuelle Gründe, wegen denen wir nicht abnehmen können.
Um herauszufinden, welche nicht-medizinischen Gründe es sind, wegen denen du nicht abnimmst, dann empfehle ich dir, meinen kostenlosen Selbsttest zu machen. 

Tipp 4: Muskeln aufbauen - Welcher Sport hilft gegen Bauchfett?

Vergiss den Mythos, die ganzen Videos und Beiträge, die dir sagen “Mache diese Übung(en), um Bauchfett verlieren zu können”.
Fettverbrennung durch ein Kaloriendefizit findet nur am ganzen Körper statt und das Fett an Bauch und Hüften hält sich (je nach Genetik) meist am hartnäckigsten.

Übungen wie Sit ups, Planks, Curnches und Co. helfen dir nicht , um gezielt Bauchfett loszuwerden. Im besten Fall helfen sie dir, durch das erhöhte Aktivitätslevel allgemein mehr Kalorien zu verbrennen.

Um deine Fettverbrennung anzukurbeln und dafür zu sorgen, dass du mehr Kalorien verbrennst, hast du mehrere Möglichkeiten.

  1. Du kannst deinen Anteil an Muskelmasse erhöhen.

    Auf diese Weise erhöht sich dein Kalorienbedarf, da Muskeln Energie benötigen. Dein Körper erhält das Signal: Fett abbauen, Muskeln aufbauen. Gleichzeitig ist Sport auch eine gute Möglichkeit, ein paar Kalorien mehr zu verbrennen.

    Aber Achtung: Mehr Bauchmuskeln können den Bauchumfang erhöhen, solange noch Fett darüber liegt und da Muskeln mehr wiegen als Fett, kann es sein, dass du beim Sport zwar Fett verlierst und/oder Muskeln aufbaust, aber die Waage dir mehr Gewicht zeigt. Lass dich davon nicht verunsichern.

    Mehr zu Thema Wiegen und warum du keine Angst davor haben solltest.

    Wichtig:

    Zwinge dich nicht zum Sport. Handhabe es wie beim Essen! Nur dauerhafte Umstellungen, die zur Gewohnheit werden und bei denen du dich wohlfühlst, werden dir langfristig helfen. Auch ersetzt Sport keine gesunde Ernährung. Und wie oft zwingen wir uns zum Sport, den wir gar nicht mögen, stressen uns dadurch selbst und nutzen ihn zudem als Ausrede für schlechte Ernährung?

  2. Du kannst dich im Alltag mehr bewegen

    Statt darauf zu bauen, dass ein paar Sport-Einheiten pro Woche dich ans Ziel bringen, Bauchfett zu verlieren, integriere doch mehr Bewegung in deinen Alltag.

    Am besten auf eine Art, die dir Spaß macht und bei der du dich wohlfühlst, sodass du diese dauerhaft aufrecht halten kannst. Auch sollte sie nicht zu viel Zeit erfordert. Suche dir also Aktivitäten und Herausforderungen, die du genießen kannst. Beispielsweise einen Spaziergang zur Arbeit, in der Pause oder nach Feierabend, öfter die Treppe als den Aufzug nehmen oder gelegentlich Stehen, statt zu sitzen.

Tipp 5: Genetisches potenzial annehmen

Kennst du diese Gedanken?
“Meine Freundin kann essen, was sie möchte und ist trotzdem schlank”

“Warum nehme ich immer gleich am Bauch zu und meine Kollegin nicht?”

Bei der Verteilung von Körperfett spielt die Genetik eine entscheidende Rolle.
Ich zum Beispiel bin eher drahtig und schmal, nehme dafür aber zuerst an den Beinen zu, während Frauen mit weiblichen Rundungen eher an Hüfte oder Bauch zunehmen. Wir alle sind hier unterschiedlich. Aber keiner ist deshalb besser oder schlechter.

Auch in den Wechseljahren ändert sich bei uns Frauen noch einmal viele. Der Oberkörper wird oft breiter und die Beine schmaler. Aber das ist kein Fehler oder Problem. Es ist ganz natürlich.

Es ist, wie bei Falten. Warum denken wir, dass Falten schlecht seien? Das sind gesellschaftliche Ideale und sie lassen dich glauben, etwas Bauchfett oder ein Falten seien Markel.
Statt dich dafür zu schämen und sie weg spritzen zu lassen, akzeptiere dich, wie du bist und dafür, dass natürliche Dinge keine Fehler sind. Vor allem nicht deine. Sie sind auch nicht weniger schön. Deine Ausstrahlung ist viel wichtiger!

Dein Selbstwert darf nicht davon abhängen, dass du etwas Bauchfett hast und wenn es in einem Rahmen ist, der nicht gesundheitlich bedenklich ist, dann gibt es gar keinen Grund es zu verändern.

Wichtig ist, dass du damit beginnst, dich zu akzeptieren wie du bist. Und nicht nur das. Liebe deinen Körper so wie er ist. Auch, wenn du noch mehr Bauchfett an dir hast, als du möchtest. Dein Körper ist ein Wunder und ist ein Geschenk, liebe ihn und schätze ihn. Pflege ihn und tu, was ihm gut tut und womit du dich wohlfühlst.

Und glaube mir, falsche Glaubenssätze wie der, dass du erst gut seist, wenn du dein Ziel erreicht hast, halten dich sogar nachweislich davon ab, Bauchfett zu verlieren!

Du bist bereits jetzt gut. Und ein negatives Selbstbild verstärkt nur den Kampf, um Bauchfett verlieren zu können. Erst, wenn du dich selbst annimmst und dich liebst, wie du bist, kann eine dauerhafte Veränderung eintreten.

Deshalb habe ich ein besonderes Geschenk für dich, mit dem du negative Glaubenssätze loswirst, die dich vom abnehmen abhalten, der echte Grund sind, warum deine Abnehmversuche bislang gescheitert sind und du dein Bauchfett nicht loswirst. 

Mein kostenloses Online-Seminar wird dir nicht nur helfen, Bauchfett zu verlieren, sondern auch dauerhaft dein Wunschgewicht zu halten, indem du die tatsächlichen Gründe verstehtst, wegen denen du nicht abnehmen kannst.