Intuitives Essen Studien

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Infos

Kann man mit intuitivem essen abnehmen?

Diese Fragen bekomme ich immer wieder gestellt.

  • Funktioniert intuitives Essen?
  • Womit kann ich besser abnehmen?
  • Mit einer Diät oder intuitivem Essen?
  • Wie gut kann man mit intuitivem Essen abnehmen?

Eine Reihe von Studien belegt die Wirksamkeit dieser Essgewohnheit, um abzunehmen und das Wunschgewicht dauerhaft halten zu können.

Intuitives Essen ist der Weg, ohne Diät und Jojo-Effekt abnehmen zu können, ganz ohne Verzicht, mit Freude beim Essen und Leichtigkeit im Alltag.

In diesem Artikel erkennst du den Nachteil von Diäten für deine Abnehm-Erfolge und verstehst, wie dir intuitives Essen beim Abnehmen helfen wird.

Am Ende habe ich zudem noch ein besonderes Geschenk für dich, mit dem du lernst, wie du mit intuitivem Essen abnehmen wirst.

Dr. med. Mareike Awe
Dr. med. Mareike Awe

Ärztin, Ernährungsexpertin und Spiegel Bestsellerautorin.

Inhaltsverzeichnis

Intuitives Essen - Was bedeutet das?

Intuitives Essen bedeutet, dass du beim Essen nicht auf irgendwelche Diäten oder Diät Regeln hörst, sondern dass du beim Essen wieder lernst, auf den eigenen Körper und auf die Bedürfnisse deines eigenen Körpers zu vertrauen.

Und das bedeutet mit anderen Worten, dass intuitives Essen quasi das Gegenteil einer Diät ist.

Es geht aber nicht darum, wie wild irgendwas zu essen und einfach wild drauf loszuessen. Es geht nicht um eine Anti-Diät, sondern es geht vielmehr um Achtsamkeit und um das natürliche Bewusstsein für deinen Körper und dein Hunger- und Sättigungsgefühl.

Warum funktionieren Diäten nicht?

Studienlage zu Diäten

Unzählige wissenschaftliche Studien zeigen: Diäten funktionieren nicht. Sie führen häufig zu einer Gewichtszunahme und sind oftmals sogar schädlich für die Gesundheit.

Unter einer Diät verstehen diese Studien das Limitieren bestimmter Lebensmittel oder Nährstoffe (wie Kohlenhydrate, Fette oder Kalorien), mit dem Ziel, das Körpergewicht zu reduzieren.

Studien zeigen, dass 95 % aller Menschen, die Diäten halten, nach der Diät wieder zunehmen und sogar in 83 % der Fälle über das Ausgangs-Gewicht hinaus. Das heißt, Diäten sorgen Studien erwiesenermaßen immer wieder für eine Gewichtszunahme. [1, 2,3].

Weniger als 0,8 % der Frauen schaffen es, über einen längeren Zeitraum durch eine Diät schlank zu werden und schlank zu bleiben [5].

Hier einige wissenschaftliche Ergebnisse die in Studien festgehalten wurden (Quellenverweis siehe unten):

  • 95% aller Diäthaltenden haben nach ein paar Jahren ihr ursprüngliches Gewicht wieder erreicht [1, 2].

  • 83% wiegen nach Beendigung einer Diät sogar mehr als vor der Diät: der bekannte Jojo-Effekt [3].

  • Weniger als 0,8% der Frauen schaffen es über einen längeren Zeitraum mit einer konventionellen Diät schlanker zu werden und zu bleiben [5].

  • Menschen, die noch nie in ihrem Leben eine Diät gemacht haben, haben ein niedrigeres Körpergewicht, als Menschen, die eine Diät ausprobierten [4].

  • Diäten erhöhen das Risiko Essstörungen zu entwickeln [7].

  • Menschen, die häufig Diät halten, neigen zu Heißhungerattacken und sogenanntem Binge-Eating das bedeutet, dass man weit mehr zu sich nimmt, als man benötigt aus Angst, nicht genug zu bekommen [8].

  • Menschen mit Jojo-Effekt haben eine signifikant geringere Lebenserwartung, führen ein trägeres Leben und haben häufiger Einschränkungen in der Beweglichkeit [9].

  • Durch den Jojo-Effekt wird das Risiko für Krebs und Diabetes erhöht [9].

  • Diäten stehen im Zusammenhang mit erhöhtem chronischen Stress und einem erhöhten Cortisol-Spiegel im Körper. Beide Faktoren erhöhen die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und mehr Bauchfett [6].

  • Diäten können die Knochenmasse reduzieren und so das Risiko für Osteoporose erhöhen [10]

Menschen, die Diäten machen, haben ein höheren BMI als Menschen, die keine Diäten machen. Die Studien sprechen also eindeutig gegen Diäten und trotzdem werden sie dir immer wieder und wieder verkauft [13-17]. Grund dafür ist, dass sich damit eine Menge Geld verdienen lässt.

Es ist also nicht deine Schuld, wenn du bisher mit Diäten gescheitert bist.

Intuitives Essen in Studien

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Studien zeigen, dass intuitive Esser ein niedrigeres Körpergewicht haben als Menschen, die Diäten halten. In Studien wird intuitiv Essen mit der sogenannten Intuitive Eating Scale (=IES) gemessen [12].

Zur Erhebung der folgenden Ergebnisse gab es unter anderem eine Vergleichsstudie, in der die eine Gruppe intuitiv Essen gelernt hat und die andere Gruppe eine Diät gemacht hat.

Das Ergebnis dieser Studie war, dass die Gruppe der intuitiven Esser im Vergleich zur Kontrollgruppe innerhalb von fünf Monaten einen deutlich größeren Gewichtsverlust hatte.

Weitere Vorteile sind laut Studien:

  • ein besseres Wohlbefinden [13, 17]

  • eine höhere Wertschätzung für den eigenen Körper [13, 17]

  • eine insgesamt höhere Zufriedener mit sich selber und mit dem eigenen Leben [13, 17]

  • eine bessere Wahrnehmung des eigenen Körper [13, 17]

  • eine bessere Fähigkeit, die eigenen Körpersignale wieder zu spüren (bspw. Hunger und Sättigung) [13, 17]

  • ein selteneres Auftreten von Essstörungen wie Binge Eating [11, 15]

  • erhöhte Insulin-Sensitivität und weniger kardiovaskuläre- (=Herzkreislauf) Risikofaktoren aufwies [18].

    Durch intuitives Essen fiel es den Teilenher;innen leichter, ihren eigenen Körper und ihr eigenes persönliches Wohlfühlgewicht anzunehmen. Sie neigen dadurch weniger dazu, unrealistische Schönheitsideale aus den Medien zu internalisieren.

Fazit: Die intuitiven Esser haben deutlich besser abgeschnitten als die Diät haltenden.

Doch wie kannst du mit intuitivem Essen abnehmen und dein Wunschgewicht dauerhaft halten? Dazu gleich mehr.

Falls du in aller Ruhe die Studien nachlesen und dich noch tiefer informieren möchtest, findest du hier die Auswahl der erwähnten und weiterer Studien.

1. Methods for voluntary weight loss and control. NIH Technology Assessment Conference Panel. Consensus Development Conference, 30 March to 1 April 1992. Ann Intern Med, 1993. 119(7 Pt 2): p. 764-70.
2. Heatherton, T.F., et al., A 10-year longitudinal study of body weight, dieting, and eating disorder symptoms. J Abnorm Psychol, 1997. 106(1): p. 117-25.
3. Swanson, D.W. and F.A. Dinello, Follow-Up of Patients Starved for Obesity. Psychosomatic Medicine, 1970. 32(2): p. 209-214.
4. French, S., et al., Predictors of weight change over two years among a population of working adults: the Healthy Worker Project. International journal of obesity and related metabolic disorders: journal of the International Association for the Study of Obesity, 1994. 18(3): p. 145-154.
5. Fildes, A., et al., Probability of an Obese Person Attaining Normal Body Weight: Cohort Study Using Electronic Health Records. Am J Public Health, 2015. 105(9): p. e54-9.
6. Tomiyama, A.J., et al., Low calorie dieting increases cortisol. Psychosomatic medicine, 2010. 72(4): p. 357.
7. Daníelsdóttir, S., D. Burgard, and W. Oliver-Pyatt, AED guidelines for childhood obesity prevention programs. Academy of Eating Disorders, 2009.
8. Andres, A. and C. Saldana, Body dissatisfaction and dietary restraint influence binge eating behavior. Nutr Res, 2014. 34(11): p. 944-50.
9. Arnold, A.M., et al., Body weight dynamics and their association with physical function and mortality in older adults: the Cardiovascular Health Study. J Gerontol A Biol Sci Med Sci, 2010. 65(1): p. 63-70.
10. Bacon, L., et al., Low bone mass in premenopausal chronic dieting obese women. European journal of clinical nutrition, 2004. 58(6): p. 966-971.
11. Mathieu, J., What should you know about mindful and intuitive eating? J Am Diet Assoc, 2009. 109(12): p. 1982-7.
12. Dockendorff, S.A., et al., Intuitive eating scale: an examination among early adolescents. J Couns Psychol, 2012. 59(4): p. 604-11.
13. Tylka, T.L., Development and psychometric evaluation of a measure of intuitive eating. Journal of Counseling Psychology, 2006. 53(2): p. 226-240.
14. Herbert, B.M., et al., Intuitive eating is associated with interoceptive sensitivity. Effects on body mass index. Appetite, 2013. 70: p. 22-30.
15. Denny, K.N., et al., Intuitive eating in young adults. Who is doing it, and how is it related to disordered eating behaviors? Appetite, 2013. 60(1): p. 13-9.
16. Heatherton, T.F., C.P. Herman, and J. Polivy, Effects of distress on eating: the importance of ego-involvement. J Pers Soc Psychol, 1992. 62(5): p. 801-3.
17. Tylka, T.L. and A.M. Kroon Van Diest, The Intuitive Eating Scale-2: item refinement and psychometric evaluation with college women and men. J Couns Psychol, 2013. 60(1): p. 137-53.
18. Ciampolini, M., et al., Sustained self-regulation of energy intake: initial hunger improves insulin sensitivity. J Nutr Metab, 2010. 2010.

Wie lerne ich intuitives Essen?

Wenn du intuitives Essen lernen möchtest, habe ich ein besonderes Geschenk für dich.

In meinem kostenlosen Online-Seminar zeige ich dir, welche Abnehm-Blockaden dich daran hindern, dauerhaft abzunehmen und wie du nicht nur intuitives Essen lernen, sondern gleichzeitig auch deine Abnehm-Blockaden lösen kannst.

Du wirst begeistert sein, wie zufrieden du beim Essen, Abnehmen und im Alltag durch dein neues befreites Essverhalten sein wirst.

Ich freue mich auf dich.

Deine Mareike